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Bericht über das Training bei der Kegel Company
Wie
vielleicht einige wissen, war ich vom 8. April - 15. April in
Orlando FLORIDA um dort bei der Kegel Company ein
3-Tages-Training mit einer Deutschen Nationalspielerin und zwei
Spielern (SAUER, GRABOWSKI, KRÄMER) zu absolvieren. Trainiert
wurde mit 2 Profi Trainern, der eine RICHARD SHOCKLEY der mit
vielen Herren der PBA Tour trainiert (Norm Duke, Parker Bohn
III, Chris Barnes, Robert Smith, Jason Couch uvm) und der andere
LOU MARQUEZ der mit mehreren Damen der PWBA Tour (Alleta Sill,
Cara Honeychurch, Carolyn Dorin Bellard) trainiert und
Balldrillers ausbildet. Viele der Weltbesten Amateure sind dort
auch Stammgäste sowie Tore Torgerson, Tomas Leanderson, Team
Netherlands, Team Columbia, Venezuela, Team USA und viele
andere.
Begonnen
wurde am Dienstag um 9 Uhr in der Früh. Zuerst wurden wir eine
Stunde beobachtet wie wir auf verschiedene Bahnenkonditionen
reagieren und sich unser Stil daran anpasst. Trainiert wurde von
Bahn 8-16 wobei auf jeder Bahn war ein anderes Öl-Muster
aufgelegt wurde. Und war keine
einfache Ölung dabei. Anfangs hatte ich sehr zu kämpfen, um
mich auf die Bahnenkonditionen einzustellen, weil die
Bahnen in den USA und EUROPA nicht ähnlich sind - nicht
mal ansatzweise!
Nach dieser Stunde wurde unser Anlauf (dort: Annäherung
an die Foullinie) im Bowlers Map od. in einem Golfprogramm
analysiert und dabei spielten wir gleichzeitig mit dem C.A.T.S
System. Bei meinem Anlauf hatten sie eigentlich sehr wenig
auszubessern, weil ich mit Bill Taylor und Tom Tybl an eben
diesem gearbeitet habe. Und wie sie mir dann bestätigen haben,
haben die beiden gute Arbeit geleistet.
Das
CATS System: bei
dem System sind Sensoren auf den Bahnen angebracht, die bei 10,
15, 20, 30, 40, 42, 55, und 65 Fuss auf der Bahn messen, wie
schnell der Ball bei den jeweiligen Fuss ist, auf welcher Latte
der Ball sich befindet, welche Reaktion der Ball bei den
jeweilige Fuss hat und mit welcher Stärke der Ball vom Spieler
in die Bahn geht - und wie sich dieses eben auf den Wurf
auswirkt. Das ist jetzt etwas grob erklärt aber es kommt
hin!
Nachmittags
wurde dann noch die Bohrung kontrolliert und wenn nötig geändert
. Um ca. 5-6 Uhr Nachmittags endete das Training für den 1.
Tag. Am nächsten Tag trainierten wir mit verschiedenen
Handstellungen und Ballgeschwindigkeit. Da ich das sehr lange
mit Thomas Tybl
trainiert habe, tat ich mir hier sehr leicht, und die
Geschwindigkeit ist das konstanteste was ich spielen kann, also
da bin ich gut darin fanden die 2 Amis.
AN
DIESER STELLE EIN GROSSES DANKE AN TYBL, DER MIT MIR IN DIESEM
BEREICH SEHR VIEL TRAINIERT HAT.
Wo
sie mir sehr viel weiter helfen konnten, war mehr über mein
Power Bowling zu verstehen und zu erfahren. Da diese Leute viele
der MONSTER-POWER-BOWLER (wo sie mein Spiel und das Spiel ein
paar anderer eingestuft haben) trainieren und diese alle auch
auf den Programmen gespeichert sind, konnte man sich alle dort
ansehen und viel daraus erfahren, wozu man in EUROPA
nicht die Möglichkeit hat. .
Am
letzten Tag hatten wir vormittags noch Ballkunde und eine Einführung
in die neusten Technologien von Bällen und
Ölen, welche von Kegel produziert werden. Wir haben auch
gesehen wie Kugeln getestet werden und welch simple Sachen mit
den Kugeln gemacht werden, sodass sie verschieden reagieren. Auf
diese Sachen würde man nie kommen !!!
Nachmittags
trainierten wir ausschließlich am CATS System und das war s
dann mit unserem Training. Obwohl wir in 3 Tagen etwa für 27
Stunden Bowling gespielt hatten, konnte jeder von uns und wollte
auch unbedingt noch weiter spielen, weil es uns wirklich sehr
viel geholfen hat und auch viel Spaß gemacht hatte.
Bei
dem Training lernte ich unter anderem auch John Davis Jr.
kennen, der jetzt mit der Zeit Chef von Kegel wird, weil er
vom VATER (wohl auch in Ö bekannt) den Laden übernimmt.
Alle Leute sind dort sehr, sehr nett und freundlich gewesen. Am
meisten bewunderte ich die Leute, die dort als Kugel-, Bahnen-
und Öl Tester angestellt sind. Weil die spielen dort den ganzen
Tag Bowling und werden dafür auch noch bezahlt (wäre wohl mein
Traumjob). So das war s nun. Was ich die restlichen Tage noch
gemacht habe, hat nichts mit Bowling zu tun, und ich will auch
nicht gemein sein, also erzähle ich es nicht, ich sag nur 30
Grad und ein Pool im Hotel.
Schöne Grüße NIKI
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