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Frei nach Goethes "Götz von Berlichingen" - ja der hat nicht nur das eine Zitat - traf dies auf unsere Youngsters zu. Einmal mehr hatten wir einen stärkeren Vormittag und einen schwachen Nachmittag. Um 10.00 Uhr trafen die Kids, die in folgender Aufstellung antraten, auf die Mannschaft von Stadlau : Dennis Hofbauer, Leo Grundschober, Alex El Badramani, Dominic Litzka und Michael Loos Der Start wurde rein vom Ergebnis her zum Desaster ( 839 zu 964 verloren) - doch habe ich schon zu diesem Zeitpunkt fest an die Wende geglaubt. WARUM ? Seit 6 Wochen führe ich eine Lasserliste, die sich auf die Anzahl der Sparemöglichkeiten bezieht, da dies mehr Rückschlüsse zulässt, als das bloße Dividieren durch die Spielanzahl. So sind z.B. 5 Lasser aus 3 Spielen viel. Wenn man aber in Betracht zieht, dass dieser Spieler (Leo) 21 mal auf ein Spare spielen musste, so sieht das im Verhältnis wieder ganz anders aus. Mannschaftlich betrachtet war ich also mit einer Ausbeute von 4 Lassern aus 35 Möglichkeiten im ersten Spiel hochzufrieden. Die Konsequenz, sowie die Konzentriertheit auf ihre Aufgabe musste einfach früher oder später zu Strikes bzw. Strikeserien führen. Sollte die Sparesicherheit bestehen bleiben, so war eine spannende Aufholjagd garantiert. Und genauso kam es. Die
Youngsters spielten auf sehr hohem Niveau weiter und konnten sich die
nächsten beiden Games deutlich sichern (982:948 sowie 1015:929) .Am
Ende fehlten lächerliche 5 Pin auf einen 3:1 Sieg. Zu
diesem Spiel möchte ich ganz persönlich folgendes anmerken : Hier hat sich die alte Bowlingweisheit deutlich bewahrheitet, dass der Sieg über die Spare führt. Kampfgeist und vor allem zu jedem Zeitpunkt konzentriertes Spiel führt zwangsläufig zu Strikes, die aber erst durch die sie verbindenden Spares an Bedeutung gewinnen. Die Einzelergebnisse zeigen auch die Kompaktheit der Mannschaftsleistung auf (600/531/552/607/546). Wenn diese Jugendlichen erst einmal die Konstanz besitzen, solche Leistung öfter und über längeren Zeitraum zu zeigen, dann beginnt in Österreich wirklich ein neues Bowlingzeitalter. Dass dem derzeit noch nicht so ist, bewies der Nachmittag, der nach gewohnt schwachem Beginn (ich glaube einfach, dass die Mittagspause für die Nahrungsaufnahme und v.a. deren verdauliche Umsetzung zu kurz ist - und das Essen auf einen Toast zu reduzieren für Kinder nicht günstig ist) diesmal kein Happy End mit sich brachte. Positiv dafür der erste Auftritt von Georg Hochmeister bei den Youngsters. Nach dem ersten Spiel für Alex El Badramani eingewechselt legte er 166 und 204 aufs Parkett. Ein schöner Einstand, der Lust und Hoffnung auf mehr macht. Und nachdem Mario Baumgartner aus schulischen Gründen eine schöpferische Pause einlegt, werden wir Georg noch öfter sehen. Alles in Allem war dieser Sonntag nicht unerfolgreich und jedenfalls höchst lehrreich. Und außerdem gab er mir die Sicherheit, dass Österreichs Bowling wirklich Zukunft hat. Danke
Kinder !
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