Michi 3. der Rangliste B

Leo spielt 299 und wird 8.

Dreifachsieg bei den Damen

(in der Rangliste D)

 

Beim Finale des heurigen Ranglisten Einzels der Gruppe B konnte der Vorjahressieg des BSC Phönix Wien durch Dodo Litzka nicht wiederholt werden. Zwar hatten wir mit Michi Loos ein heißes Eisen im Feuer, doch reichte es bei ihm diesmal nur zu Bronze. Gerade in der Halle, wo er zuletzt seine größten Triumphe hatte, gelang es anderen Spielern, ihm die „Show“ zu stehlen.

Was mir von Betreuerseite gar nicht so unrecht war, hatte ich doch anschließend die unangenehme Aufgabe, ihm mitzuteilen, dass er in nächster Zeit Bowling hintanstellen wird müssen. Denn wie schon in den Verträgen festgehalten wurde, kommt Schule immer noch vor Bowling. Wundert euch also nicht, liebe Bowlingfreunde und Michifans, wenn ihr unser Turnierschweinchen in nächster Zeit weniger seht. Aber er kommt wieder – keine Frage !

 

Einer, der ihm die Show stahl, wenngleich er im Gesamtergebnis noch 5 Plätze hinter ihm blieb, war Leo Grundschober. Auch er hat in den letzten Wochen und Monaten bewiesen, dass er ein richtiger Topspieler werden kann. So konnte er sich durch wiederholt gute Platzierungen bei diversen heimischen Turnieren das Phönix Turnier Leibchen und damit das Recht auf internationale Turnierstarts erspielen, welches zuvor nur Dodo, Michi, Gernot Sevelda und Robert May vorbehalten war.

Beim heurigen Ranglisten Einzel hatte er in der ersten Runde leider die Chance auf einen Podestplatz vergeben. In der derzeitigen Highscore Halle, der Plus, hat er aber eine tolle Aufholjagd geliefert. Mit 2010 Pins (231 / 200 / 212 / 195 / 299 / 222 / 205 / 189 / 257) aus 9 Spielen war er Drittbester des Tages und konnte fast sein erstes perfektes Spiel in einem ÖSKB Bewerb verbuchen. Aber ein unbarmherziger 8er Pin wusste dies zu verhindern. Dennoch eine tolle Leistung und gerade für ihn besonders wichtig. Denn meiner Meinung nach hat er jetzt endgültig bewiesen, dass er im gleichen Atemzug mit Michi und Dodo zu nennen ist. Zwar haben Tom und ich das schon früher behauptet, doch beweisen musste er es selbst.

 

Als einziges Mädchen im zuvor genannten Phönix Turnierteam ist seit heuer auch Jacqueline Broinger dabei, die nach dem (hoffentlich vorläufigen) Rücktritt von Conny Schröder in deren Fusstapfen (zwar noch nicht bei Phönix) getreten ist. Vielleicht ein Ansporn auch für andere Mädchen, sich anzustrengen, um eines Tages doch einmal bei einem großen Internationalen Turnier „sinnvoll“ teilnehmen zu können.

Leos Schwester, Petra Grundschober, ist am besten Wege dazu, aber auch Sandra Tergowitsch hat noch mehr drauf, als sie bisher zu zeigen bereit ist.

 

So ist es vom Abschneiden der Damen her zwar sehr schön, dass Sandra vor Petra und Alexandra Plöchl die Rangliste D gewonnen hat – Fritz und ich freuen uns mit euch und gratulieren auch dazu – aber für internationale Verhältnisse muss noch mehr her.

 

Mit TT´s Hilfe, aber vor allem mit eigenem Ehrgeiz und weniger „Diskussionen“, dafür mehr Taten, sollte mehr möglich sein, als das, was wir in Holland gesehen haben. Ich rate in diesem Zusammenhang allen, den jetzt beginnenden Jugend Europacup auf www.bowlingdigital.com zu verfolgen.

 

Übrigens sind wir nicht die einzige Nation, die auf eine Teilnahme verzichtet hat !!!

 

wolfgang